Anerkennungskultur als Ziel

"Schließlich sind die Wertschätzung und Anerkennung des „stillen“ Dienstes der Angehörigen für das Gemeinwohl entscheidend. Die öffentliche Würdigung ermöglicht es ihnen, offener mit ihrer Belastungssituation umzugehen und leichter vorhandene Entlastungssysteme zu nutzen. Außerdem kann durch eine öffentliche Diskussion eine breitere gsellschaftliche Unterstützung gefördert werden."

"Zudem können öffentliche Aktionen zur Anerkennung der Leistungen pflegender Angehöriger dazu beitragen, feste Strukturen aufzubrechen und neu zu diskutieren. Zur Sicherung von angemessener Beratung und zur Implementierung einer Anerkennungskultur sind funktionierende Netzwerke mit motivierten Multiplikatoren unentbehrlich. Pflegende Angehörige sind nicht nur der größte Pflegedienst Deutschlands, sondern auch eine wesentliche Stütze des Gemeinwesens und eine wichtige Ressource zur Sicherung einer individuellen, sach- und fachgerechten Pflege."

Frank Schumann, Initiator der Woche der pflegenden Angehörige, 2012

(in: Dr. med. Mabuse 199 · September/Oktober 2012)


Konzeption der Woche der pflegenden Angehörigen

Wir arbeiten derzeit an einer ausführlichen Konzeptbroschüre der Berliner Woche der pflegenden Angehörigen. Seit der "Woche" 2015 erreichen uns immer wieder Anfragen aus anderen Regionen Deutschlands, die unser Konzept auch in ihrer Region umsetzen möchten. Auch sie wollen pflegenden Angehörigen dort Anerkennung ausdrücken.

Einen ersten Einblick in das Konzept der "Woche" und deren elementare Bestandteile finden Sie weiterhin in unseren Rückblicken 2012 und 2013. Ein Klick auf das jeweilige Titelbild läd die Bröschure herunter.


cover rückblick 2012 Cover Rückblick